Industriefotograf aus Leidenschaft
Industriefotografie Blog
Industriefotografie: Ablauf, Kosten, Ergebnis – der komplette Überblick
Du willst gute Industriefotos, aber bitte ohne Produktionschaos. Verständlich. Hier bekommst du den kompletten Überblick: Wie ein Shooting abläuft, wer was vorbereiten sollte, was realistisch machbar ist und wofür du am Ende bezahlst. Ziel: planbar, sicher, gute Bilder.
1) Wofür Industriefotos heute gebraucht werden
- Website: Startseite, Leistungen, Branchen, Referenzen
- Vertrieb: Präsentationen, Angebote, PDF Broschüren
- Recruiting: Karrierebereich, Arbeitgeberprofil, Kampagnen
- Messe: Rollups, Screens, Handouts
2) Der typische Ablauf in 7 Schritten
- Briefing: Ziele, Motive, Einsatzorte, Deadline
- Motivliste und Zeitplan: realistisch, schlank, priorisiert
- Werksabstimmung: Ansprechpartner, Sperrbereiche, Sicherheit
- Shooting: effizient, mit klaren Slots und Wegen
- Auswahl: Favoriten, Serien, ggf. Freigaben
- Retusche: sauber, technisch korrekt, markentauglich
- Datenübergabe: Formate, Benennung, Archivstruktur
3) Mini-Checkliste: Was du vor dem Termin vorbereiten kannst
- Ansprechpartner je Bereich benennen
- Motiv-Prioritäten festlegen (Must-have, Nice-to-have)
- Halle vorbereiten: Sichtachsen, Störstellen, Beschilderung
- PSA und Unterweisung klären
- Freigabeprozess festlegen (wer sagt final ja)
4) Was kostet Industriefotografie – und warum
Industriefotografie besteht selten nur aus „Kamera hinhalten“. Kosten entstehen vor allem durch Planung, Logistik, Sicherheitsaufwand, Lichtsetzung, Bildauswahl, Retusche, Datenmanagement und Nutzungsrechte. Wenn du willst, dass es im laufenden Betrieb funktioniert, braucht es Struktur.
Kostenblöcke, die du verstehen solltest
- Vorbereitung: Briefing, Motivliste, Abstimmung
- Produktionstag(e): Zeit, Wege, Aufbau, Licht
- Postproduktion: Auswahl, Farblook, Retusche
- Rechte: Nutzungsumfang und Laufzeit
- Lieferung: Formate, Datenstruktur, Archiv
5) Ergebnis: Welche Dateien du bekommst
- Web: optimiert, schnell ladend, saubere Zuschnitte
- Print: hohe Auflösung, passende Farbräume
- Serien: nicht nur Einzelbilder, sondern zusammen passende Motive
6) Typische Fehler (und wie du sie vermeidest)
- Zu viele Motive ohne Priorität
- Keine Ansprechpartner in der Halle
- Freigaben erst nachher diskutieren
- Technik unterschätzen: Mischlicht, Reflexe, Platzmangel
Kontakt – wenn du kurz klären willst, welche Motive du brauchst und wie wir das ohne Produktionsstillstand organisieren.
„Für mich ist Industriefotografie kein Stilmittel, sondern Teil technischer Kommunikation – klar, präzise und mit Respekt vor dem, was sie zeigt.“
„Ich fotografiere nicht nur Technik. Ich übersetze sie in Bilder, die verstanden werden, auch ohne ein Wort.“
Bernd vom Hofe
Ich stehe für visuelle Kommunikation, die wirkt. Als Industriefotograf begleite ich seit 1984 Unternehmen aus Industrie, Handwerk und Mittelstand – von Maschinenfotografie bis Webdesign.