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Industriefotograf aus Leidenschaft

Industriefotografie Blog

Fotografieren ohne Produktionsstillstand: So klappt Industriefotografie im laufenden Betrieb

Die größte Sorge vor einem Shooting in der Produktion ist fast immer gleich: „Bitte nicht stören.“ Gute Nachricht: Man kann Industrie fotografieren, ohne dass die Linie stoppt. Man muss es nur wie einen kleinen Produktionsauftrag planen: mit Slots, Wegen und klaren Prioritäten.

1) Die Grundregel: Must-have zuerst

  • Die wichtigsten Motive bekommen feste Zeitfenster
  • Nice-to-have Motive laufen „nebenbei“

2) Slots statt Dauerbegleitung

  • Kurze Zeitslots je Bereich (z B 20-40 Minuten)
  • Zwischenzeiten für Wege, Aufbau, Sicherheit
  • Keine permanenten Unterbrechungen für Bediener

3) Wegeplanung: nicht im Verkehrsraum wohnen

  • Vorab klären: Staplerwege, Fluchtwege, Sperrzonen
  • Standorte für Stativ und Licht definieren
  • Ein Ansprechpartner, der Türen öffnet

4) Was im laufenden Betrieb gut funktioniert

  • Übersichten mit kontrollierter Perspektive
  • Prozessbilder aus sicheren Positionen
  • Detailaufnahmen, wenn kurz Ruhe möglich ist

Mini-Checkliste

  • Prioritätenliste vorhanden
  • Slots je Bereich abgestimmt
  • Sicherheit und Wege geklärt
  • Ansprechpartner benannt

Typische Fehler

  • Alles gleichzeitig wollen
  • Kein Slotplan, nur „komm einfach vorbei“
  • Sicherheit wird am Tag selbst improvisiert

Kontakt – wenn du willst, dass ich aus euren Abläufen einen Slotplan mache, der niemanden nervt.

5 FAQs – Fotografieren ohne Produktionsstillstand

FAQ 1: Kann man wirklich fotografieren, während die Linie läuft?

Ja. Mit Slotplanung, sicheren Standpunkten und Prioritäten. Die wichtigsten Motive bekommen feste Zeitfenster.

FAQ 2: Wie verhindern wir, dass Mitarbeiter ständig unterbrochen werden?

Durch kurze Slots und klare Wege. Ein Ansprechpartner koordiniert, Bediener werden nicht permanent „festgehalten“.

FAQ 3: Was muss vorab wegen Sicherheit geklärt werden?

PSA, Sperrzonen, Staplerwege, Fluchtwege und sichere Standorte für Stativ und Licht. Das spart am Tag selbst Stress.

FAQ 4: Wie viele Motive sind an einem Tag realistisch?

Das hängt von Größe und Wegen ab. Realistisch ist lieber eine starke Serie als 200 zufällige Fotos. Must-have zuerst.

FAQ 5: Was sind typische Gründe, warum es doch hakt?

Keine Prioritäten, kein Slotplan, kein Türöffner in der Halle, oder Freigaben werden erst nach dem Shooting diskutiert.

„Für mich ist Industriefotografie kein Stilmittel, sondern Teil technischer Kommunikation – klar, präzise und mit Respekt vor dem, was sie zeigt.“

„Ich fotografiere nicht nur Technik. Ich übersetze sie in Bilder, die verstanden werden, auch ohne ein Wort.“

Bernd vom Hofe

Ich stehe für visuelle Kommunikation, die wirkt. Als Industriefotograf begleite ich seit 1984 Unternehmen aus Industrie, Handwerk und Mittelstand – von Maschinenfotografie bis Webdesign.

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