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Endgegner Oberflächen: Edelstahl, Folie, Glas, Schwarz – und warum Handys daran verzweifeln

Edelstahl ist ehrlich. Er zeigt alles. Den Fotografen, die Halle, das offene Tor, das Chaos hinter der Maschine und im schlimmsten Fall auch deine Seele. Spaß beiseite: Glänzende Oberflächen sind in der Industrie normal. Man muss sie nur kontrollieren, sonst sieht die Technik schnell billig aus.

1) Warum diese Oberflächen schwierig sind

  • Edelstahl: spiegelt Umgebung und Lichtquellen
  • Folie: zeigt Falten, Glanzkanten, Staub
  • Glas: spiegelt und ist gleichzeitig durchsichtig
  • Schwarzlack: frisst Details oder zeigt jede Kante zu hart

2) Was wirklich hilft

  • Position und Winkel: kleine Änderungen, großer Effekt
  • Kontrolliertes Licht: Form statt Zufallsreflex
  • Hintergrund aufräumen: Reflexe zeigen Umgebung gnadenlos

3) Retusche: ja, aber richtig

  • Staub und Kleinkram entfernen
  • Reflexe beruhigen, aber nicht „totbügeln“
  • Technik soll hochwertig wirken, nicht künstlich

Mini-Checkliste

  • Glänzende Flächen im Motiv? Dann Umgebung aufräumen
  • Gibt es störende Lichtquellen oder offene Tore? Dann planen
  • Soll Glas etwas zeigen oder nur „sauber“ wirken? Vorher entscheiden

Typische Fehler

  • Zu nah dran ohne Kontrolle der Spiegelung
  • Harte Reflexkanten, die wie Kratzer wirken
  • Schwarz ohne Zeichnung, Edelstahl ohne Ruhe

Kontakt – wenn du willst, dass Edelstahl nach Präzision aussieht und nicht nach Baumarkt.

5 FAQs – Endgegner Oberflächen: Edelstahl, Folie, Glas, Schwarz

FAQ 1: Warum spiegeln Edelstahlflächen auf Fotos so schlimm?

Weil sie nicht „silber“ sind, sondern wie ein Spiegel funktionieren. Sie zeigen Lichtquellen, Umgebung und alles, was dahinter passiert.

FAQ 2: Was kann der Kunde vorab tun, damit Edelstahl besser aussieht?

Umgebung aufräumen, störende Lichtquellen prüfen, offene Tore und bunte Hintergründe vermeiden. Reflexe zeigen alles.

FAQ 3: Ist Folie wirklich so schwierig?

Ja. Staub, Falten, Glanzkanten und Fingerabdrücke werden sofort sichtbar. Hier entscheidet Kontrolle und saubere Vorbereitung.

FAQ 4: Wie fotografiert man Glas, ohne dass es nur spiegelt?

Mit Position, Winkel und kontrolliertem Licht. Oft hilft ein dunkler oder ruhiger Hintergrund, damit Glas „lesbar“ wird.

FAQ 5: Wie viel Retusche ist bei solchen Oberflächen normal?

Staub und Kleinkram ja. Reflexe beruhigen ja. Komplett „totbügeln“ nein, sonst wirkt die Technik künstlich.

„Für mich ist Industriefotografie kein Stilmittel, sondern Teil technischer Kommunikation – klar, präzise und mit Respekt vor dem, was sie zeigt.“

„Ich fotografiere nicht nur Technik. Ich übersetze sie in Bilder, die verstanden werden, auch ohne ein Wort.“

Bernd vom Hofe

Ich stehe für visuelle Kommunikation, die wirkt. Als Industriefotograf begleite ich seit 1984 Unternehmen aus Industrie, Handwerk und Mittelstand – von Maschinenfotografie bis Webdesign.

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